Geschichte der Musik-Labels


Von 1988 bis 1998 sind es noch sechs Major-Labels, die den Markt dominierten. Bis 2004 waren es dann noch fünf, bis vor kurzem vier, seither sind es drei: EMI wurde Ende 2011 aufgekauft von Universal; die Musikrechte von EMI gingen an Sony. Erst müssen jeweils die Wettbewerbshüter dazu ihren Segen geben. In erster Instanz (Juli 2012) hatten sie die Fusion abgelehnt respektive einen langen Katalog an Auflagen erstellt, damit ging es in die nächste Runde. Im September 2012 hatten dann die Kartellbehörden unter gewissen Auflagen grünes Licht gegeben. Daraufhin folgte die Umstrukturierung der EMI-Labels. ~ Sub- und Indie-Labels Zu den Majors gehören jeweils die Sublabels (= Unterlabel), die im Laufe der Jahre hinzugekommen (= aufgekauft worden) sind und noch unter ihrem Namen agieren, aber eben nur als Tochtergesellschaft des Majors. Die Sublabels sind dann jeweils auf einzelne Musikstile oder unterschiedliche Preislagen/Konsumentenbereiche spezialisiert. Die Major-Labels beherrschen den weltweiten Markt und sämtliche wichtigen Absatzkanäle, sind aber aufgrund ihrer Grösse und des dadurch hohen markt „marktwirtschaftlichen Drucks recht unflexibel und nicht fähig, neue Musiktrends zu setzen; aber umso mehr, sie zu übernehmen und zu verbreiten. Die Independent Labels verfügen nicht über ein so grosses Netzwerk, sind aber dadurch eben unabhängiger und meistens auch diejenigen, die neue Bands entdecken und neue Trends setzen. -> Wir machen Musik! Leeloop Homepage

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