Musiker werden durch uns aktiv unterstützt

Musiker müssen aktiv unterstützt werden

Also alles in Ordnung, die Fangemeinschaften und die Beliebtheit einer Band wachsen, wenn die Musik gut ist, ja von selbst? Mitnichten. Auch wenn am Radio und anderswo gerne das Gegenteil behauptet wird: es gibt keinen eigentlichen Hype. Respektive nur die eigentliche Wortbedeutung davon: ein Hype ist ein durch Massenmedien

mittels überzeichneter, aufgebauschter und aggressiver Werbung und Berichterstattung ausgelöstes Konsumverhalten. Die Beliebtheit eines Künstlers kann sich zwar von alleine steigern, das ist richtig. Jedoch nicht in dem Tempo und in dem Ausmass, wie es für einen überregionalen Konsumansturm und die dadurch erst mögliche «Grösse» der Band nötig wäre. Erst recht nicht auf internationaler Ebene.

Um das zu erreichen, muss die Band und deren Karriere aktiv durch Promotion unterstützt werden. Es gibt keine«Selbstläufer» von 0 auf 100, dafür sind Musikhörer zu wenig «aktiv». Nicht vergessen: Musik ist ein Konsumgut.

Und konsumieren bedeutet konsumieren; also nicht nachforschen, analysieren, vergleichen und sich drum kümmern müssen. Sondern hinsetzen und geniessen, in den Club gehen und abtanzen, ans Konzert gehen und staunen können.

Zwar kann heute mit Audio- und Videoportalen jeder völlig frei auch selbst «seine» Musik entdecken und sich mit anderen darüber austauschen. Diese «Mühe» machen sich allerdings die allerwenigsten. Daher braucht es unbedingt Leute, die sich durch die schier unendliche Fülle an Tonträgern und aktiven Bands durchhören und entsprechend selektionieren. Und dann die ausgewählten Acts eben unterstützen, promoten, und

um die Künstler einen Hype generieren. Diese Leute finden sich im Musikbusiness; sie haben das Know-How, die nötigen Kontakte und die Mittel, um dies zu tun und auch umzusetzen.

Dieser Umstand ist nichts Neues. Allerdings: je mehr Vielfalt bei den Labels, also bei den Leuten, die «auswählen», desto mehr Vielfalt natürlich auch im Musikmarkt. So ist heutzutage die Frage berechtigt, ob denn die Auswahl nicht zu einseitig ist, da es ja kaum mehr kleinere Labels gibt und der Mainstream zur Zeit von drei übergrossen Plattenfirmen bestimmt wird.


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